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Kriterien der Züchtersuche I Vom heissen Acker

Kriterien der Züchtersuche

Daran erkennst Du seriöse Züchter

Selbst wenn Du Dich schon umfassend über die Rasse Deines künftigen Deutsch Langhaar Jagdhundes informiert hast, bleibt noch eine wichtige Frage: Woran - abgesehen vom VDH-Siegel - kannst Du erkennen, ob ein Züchter wirklich seriös ist und ob sich die Anreise zum Züchter überhaupt lohnt. Die folgenden Punkte können Dir dabei helfen und zeigen Dir außerdem, was Du bei der Auswahl Deines Deutsch Langhaar Jagdhundes beachten solltest.

Kriterien bei der Züchterwahl

Die folgenden Punkte sind eine Hilfestellung für die Suche nach einem seriösen und erfahrenen Züchter. Hinzu kommen einige weitere wichtige Punkte, die bei der Deutsch Langhaar Jagdhundeauswahl zu beachten sind.

Der erste Eindruck

Der erste Eindruck zählt - das gilt auch für eine Zuchtanlage. Das Areal sowie die Umgebung sollten einen sauberen und gepflegten Eindruck hinterlassen.

Doppelt hält besser

Ein weiterer Tipp für Interessenten ist es, den Züchter zwei- oder mehrmals zu besuchen - so lässt sich feststellen, ob ein anfangs guter Eindruck auch dauerhaft Bestand hat.

Besuch bei der Mutter

Darfst Du die Welpen in ihrer alltäglichen Umgebung mit dem Muttertier besuchen? Wenn ja, ist das ein gutes Zeichen - der Züchter hat nichts zu verbergen. 

Die Fragen des Züchters

Fragt der Züchter Dich ausgiebig nach Deinen Lebensverhältnissen und den Haltungsbedingungen für den Welpen, da solltest Du nicht irritiert sein. Ein guter Züchter interessiert sich dafür, an wen er den Deutschlanghaar Welpen verkauft. Grund zur Besorgnis besteht dagegen, wenn der Züchter keinerlei Interesse zeigt, keine derartigen Fragen stellt.

Wühltischwelpen - Schwarzzuchten - nein danke!

Ein Anblick zum Verlieben: Ein Foto in der Online-Börse zeigt einen bildhübschen Welpen, der mit treuen Augen in die Kamera blickt. Der Text des Anbieters erläutert, dass es sich um ein reinrassiges Tier handelt, und dann ist da der Preis, der deutlich unter den Forderungen anderer Züchter liegt. Jedes Jahr überzeugen solche Inserate viele Tierliebhaber. Immer wieder folgen auf den Kauf jedoch dramatische Wochen, weil der Jagdhund kränkelt oder gar stirbt. Schuld daran sind die Machenschaften skrupelloser Händler, denen es allein um ihren finanziellen Vorteil geht - und die dafür sprichwörtlich über Hundeleichen gehen. Hundemütter werden in Osteuropa unter den schlimmsten Bedingungen gehalten. Durch ständige Geburten, schlechte Ernährung und fehlende medizinische Versorgung sind sie frühzeitig ausgelaugt und traumatisiert. Ihre Welpen werden ihnen vielzufrüh entrissen. Oft sind sie krank, meistens ungeimpft. Mit gefälschten Papieren werden sie tagelang quer durch Europa transportiert. Die neuen Besitzer, die nicht ahnen, welche Qualen die Hunde erleiden mussten, sehen sich nicht selten mit hohen Tierarztkosten und oft sogar schmerzhaft mit dem frühen Tod der Welpen konfrontiert. Mittlerweile ist der Handel mit reinrassigen Welpen zu einem professionellen Millionengeschäft mit mafiösen Strukturen geworden. Online-Portale bieten unzählige Hundebabys auch Jagdhundebabys an

(Quelle: VDH-Züchter)

Welpen - und Züchtersuche

Welpen und Züchter in Deiner Nähe

Der Deutsch-Langhaar-Verband weist auf seiner Internetseite die Rassevereine in den jeweiligen Bundesländern aus. Alphabetisch sind die Deckrüden aufgeführt und die jeweiligen Züchter. Auf den jeweiligen Internetseiten zum Beispiel vom Süddeutschen Club Langhaar e.V. sind die Würfe und die Wurferwartungen aufgeführt. Auch auf der Seite des VDH kannst Du die Wunschrasse auswählen. In der Trefferliste kannst Du anhand der Welpenampel erkennen, welche Züchter in Deiner Nähe einen Wurf erwarten oder bereits Welpen abzugeben haben, Vereinbare mit dem Züchter einen Termin und lasse Dich von ihm beraten. Der Züchter kennt die Deutsch Langhaar Rasse am besten und kann Dir Auskunft über die Rasseeigenschaften und die Haltung des Jagdhundes geben.

(Quelle: VDH-Züchter)

Der Verband

Gut für den Hund. Gut für Dich.

Seit über 100 Jahren prägt der VDH das Leben mit Hunden in Deutschland. Als große Interessengemeinschaft, als traditionsreiche Institution und als Gütesiegel hat sich der VDH etabliert und ist bei allen Themen rund um den Hund gefragt. Sei es bei Medienvertretern, Gerichten, Ministerien, Behörden oder Hundeinteressenten - der VDH ist der Ansprechpartner. Über 250 verschiedene Hunderassen werden in den Zuchtvereinen des VDH gezüchtet. Der VDH und seine Mitgliedsvereine haben sich im internationalen Vergleich von Beginn an für ein äußerst strenges Zuchtreglement entschieden. Die entsprechenden Richtlinien legen höchsten Stellenwert auf die Gesundheit und den Tierschutz. Der VDH repräsentiert Deutschland im Weltverband der Kynologie der Federation Cynologique Internationale (FCI). Sie umfasst zur Zeit 91 Mitglieds- und Partnerländer (nur ein Verband pro Land), welche ihrerseits eigene Ahnentafeln ausstellen und die Richter ausbilden. Zur Zeit sind von der FCI 343 verscheidene Hunderassen anerkannt. Für jede Rasse gibt es einen sogenannten Standard, in dem der Idealtyp hinsichtlich Erscheinungsbild und Verhalten beschrieben ist. Die Rassestandards werden von den FCI-Mitgliedsverbänden betreut, in denen die Rasse ihren Ursprung hat, so bei den Deutsch Langhaar der "Verband Deutsch Langhaar" und bei den Magyar Vizsla der "Verband der ungarischen Vorstehhunde". Der VDH ist ein föderal strukturierter Dachverband, in dem Rassehunde-Zuchtvereine, Hundesportverbände, Landesverbände sowie einige außerordentliche Mitgliedesvereine zusammengeschlossen sind. Einzelpersonen können nicht Mitglied im VDH sein, sondern sind über einen Zuchtverein oder Sportverband angegliedert. Der JGHV, der Jagdgebrauchshundeverband, der für das Prüfungswesen der Jagdhunde zuständig ist, ist außerordentliches Mitglied. 

(Quelle. VDH-Züchterwahl)

Das VDH-Gütesiegel

Gesunde Welpen aus kontrollierter Zucht

Über 240 verschieden Hunderassen werden in den Zuchtvereinen des VDH betreut und unter strengsten Kontrollen gezüchtet. Der VDH und seine Mitgliedesvereine haben sich im internationalen Vergleich seit jeher für ein äußerst strenges Zuchtreglement entschieden. Bis Du einen Welpen bei einem VDH-Züchter mit dem entsprechenden Qualitätssiegel erhältst, muss der Züchter mit seinem Hund verschiedene Prüfungs- und Kontrollebenen durchlaufen. Am Anfang steht die Qualifikation. Die angehenden Züchter müssen sich zunächst fortbilden und das Basiswissen für die Zucht von Hunden erlangen. Ein ausgebildeter Zuchtwart des Rassehundevereins kontrolliert die Zuchstätte des Züchters. Diese muss die strengen Vorgaben der Zuchtordnung und des Tierschutzgesetzes erfüllen. Bei der Zuchtzulassung prüfen Experten, ob die Hunde für die Zucht geeignet sind. Dazu werden Erscheinungsbild und das Verhalten des Hundes bewertet. Es müssen entsprechende Gesundheitszeugnisse von Tierärtzen vorgelegt werden. Die Jagdgebrauchshunde müssen bestimmte Prüfungen bestanden haben. Der Zuchtverein hat den Zugriff auf die Gesundheitsdaten der Hunde und prüft, ob die Verpaarung von Rüde und Hündin zulässig ist oder ob die Gefahr von Erbkrankheiten besteht. Bei der Wurfabnahme prüft der Zuchtwart den Zustand der Mutterhündin und der Welpen. Dies wird in einem Protokoll dokumentiert und dem Zuchtwart vorgelegt. Durchgecheckt und gekennzeichnet werden die Welpen mittels Mikrochip. Sie werden geimpft und entwurmt. Bevor ein Züchter seine Welpen verkauft, wird er die Welpenkäufer vorher ausgiebig nach deren Lebensverhältnissen und den Haltungsbedingungen für den Welpen befragen. Ein guter Züchter interessiert sich für das neue Zuhause seiner Welpen. Mit dem Welpen beginnt ein neuer spannender Lebensabschnitt. Der VDH-Ahnennachweis gewährleistet die Durchführung strenger Wurf- und Zuchtkontrollen. 

(Quelle VDH-Züchtersuche)

Unser Leitbild

Kompetenz, Passion und Offenheit

Der VDH versteht etwas von Hunden. Sein Handeln ist geprägt vom Anspruch, in den Mitgliedsverbänden und Mitgliedsvereinen Leistungen von einheitlich hoher Qualität zu erbringen - nicht nur für den Hund, sondern auch für den Menschen, denen Hunde am Herzen liegen. Über Länder- und Organisationsgrenzen hinweg trägt der VDH aktiv zur internationalen Verständigung in der Kynologie bei. Dabei verbindet der VDH seine Erfahrung aus der täglichen Praxis mit den Erkenntnissen von Wissenschaft und Forschung. Der VDH unternimmt dies zum Wohle der Haltung, Erziehung Ausbildung und Zucht von Hunden. Der VDH verfolgt sein Engagement für den Hund mit Passion, Kennerschaft und hohem persönlichem Einsatz. Für den VDH steht der Hund für gesunde Natur und lebendige Kultur, für Lebensqualität und für eine uralte und wahre Partnerschaft. Deshalb sagt der VDH:"Wir gehören zusammen". Hunde sind unsere Gefährten, die in der Haus- und in der Familiengemeinschaft Freude geben und in allen Formen ihres Einsatzes wertvolle Dienste leisten für unsere Gesellschaft. Hundehaltung verlangt Wissen, Gespür und Fürsorge. Besondere Anforderungen stellen Zucht, Ausbildung, Sport und Jagd. Der VDH fördert Talente in allen Bereichen des Hundewesens. Der VDH schafft mit seinen Mitgliedsverbänden  und Mitgliedsvereinen vielfältige Möglichkeiten, die Liebe zu Hunden in einer von Offenheit geprägten Gemeinschaft Gleichgesinnter zu erleben. Die Gebrauchshundearbeit und das Wohl des Jagdgebrauchshundewesens in Deutschland ist dem VDH ein besonderes Anliegen. Das Vertrauen in die Qualität der kynologischen Beratung des VDH zu stärken, versteht der VDH immer wieder als neue Herausforderung. 

(Quelle: VDH-Züchtersuche)