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Deutsch Langhaar Zwinger vom heißen Acker / Welpen Zucht

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06.2021

10 Bitten eines Hundes an den Menschen

Bei der Bearbeitung dieser Webseite und insgesamt bei der Gestaltung der Seite des A-Wurfs kam ich in das Gespräch mit einem sehr erfahrenen Rüdenmann, der mir von den 10 Bitten eines Hundes an den Menschen erzählte, die er bei dem Erwerb seines grossartigen Deckrüden von dessen Züchterin erhalten hätte.Ich habe mich auf die Suche nach diesen 10 Bitten gemacht und bin fündig geworden. Ich möchte diese 10 Bitten Euch hier darstellen. Ich halte diese 10 Bitten im Verhältnis zwischen Hund und Mensch für so wegweisend, dass ich diese Euch hier darstellen möchte.

Der Ursprung dieser 10 Bitten findet sich in einer Ausgabe von "UH-Unsere Hunde", dem Verbandsorgans des Österreichischen Kynologenverbandes:

1. Mein Leben dauert etwa 10 bis 15 Jahre. Jede Trennung von Dir bedeutet für mich Leiden. Bedenke dies, bevor Du mich anschaffst.

2. Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst.

3. Setze Vertrauen in mich - ich lebe davon.

4. Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein! Du hast Deine Arbeit, Dein Vergnügen und Deine Freunde - ich aber habe nur Dich.

5. Sprich viel mit mir. Wenn ich auch Deine Worte nicht verstehe, so doch Deine Stimme, die sich an mich wendet.

6. Wisse, wie immer an mir gehandelt wird, ich vergesse es nie.

7. Bedenke, ehe Du mich schlägst, dass meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchelchen Deiner Hand zerquetschen könnten, dass ich aber keinen Gebrauch von ihnen mache.

8. Ehe Du mich bei der Arbeit unwillig schilst, bockig und faul, bedenke: Vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich der Sonne zu lange ausgesetzt, vielleicht habe ich ein verbrauchtes Herz.

9. Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde - auch Du wirst einmal alt sein.

10. Geh jeden schweren Gang mit mir. Sage nie: "Ich kann so etwas nicht sehen" oder  "Es soll in meiner Abwesenheit geschehen" Alles ist leichter für mich mit Dir, auch mein letzter Gang.

Die Erfüllung dieser Bitten sind wir unseren treuesten Gefährten schuldig!      

Wir Menschen fordern vom Hund Verhaltensweisen, die in vielen Fällen seinen psychischen und sozialen Bedürfnissen widersprechen. Der Mensch muss deshalb das Wesen seines Hundes genau kennen. Nur mit diesem Wissen wird es ihm gelingen, den Hund an von Menschen gewünschte Verhaltensweisen zu gewöhnen, ohne ihn in seinen  Bedürfnissen zu verletzen. Nur so funktioniert die Mensch-Hund-Gemeinschaft.  

Insbesondere bei dem Erwerb eines Welpen im Alter von 8 Wochen ist dieser Welpe noch sehr stark an seine Hundefamilie gebunden. Wenn er sich fürchtet, wird er sich immer in die Nähe seiner Mutter oder seiner Geschwister flüchten, um dort Schutz zu finden. In dem Augenblick allerdings, in dem er aus seiner Hundefamilie herausgenommen und seiner Menschenfamilie zugeordnet wird, ändert sich die Bedeutung des Menschen für den Hund grundlegend, war der Mensch doch bisher nur ein angenehmes " Nebenbei".

Der kleine Welpe sucht jetzt, wie vorher in seiner Hundefamilie, die Geborgenheit, die Geselligkeit und das Vertrauen bei den Menschen. Werden wir Menschen diesen Bedürfnissen des Hundes vor allen Dingen in diesem jungen Alter gerecht, wird sich unser Hund zu einem selbstsicheren, souveränen, erwachsenen Familienmitglied entwickeln. Unser Wunsch einen zufriedenen, in sich ruhenden Partner zu haben, wird sich erfüllen, und er wird uns ebenfalls Zufriedenheit und Freude schenken. 

Gerade auf den beigefügten Bildern kommt die Zufriedenheit unserer alten Hündin "Kiki" zum Ausdruck, die beiden jungen Deutsch Langhaar Hunde, "Dana und Donat", zeigen welch tiefes Vertrauen sie in mich setzen.

Dana
Kiki

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